Montag, Februar 17, 2020
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    Start Entertainment And the Oscar goes to … ?

    And the Oscar goes to … ?

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    Mit dem Kick-off des 54. Super Bowl zwischen den Kansas City Chiefs und den San Francisco 49ers endet in der trendspot-App auch die dazugehörige Kategorie, die seit Beginn der Playoffs mit Hilfe der Community spannende Inhalte und Abstimmungen lieferte. Wie wir schon in einem vorherigen Artikel ankündigten, stürzen wir uns direkt auf das nächste Großereignis aus den Vereinigten Staaten: der 92. Verleihung der Academy Awards, besser bekannt als die Oscars.

    Einige Goldjungen wurden bereits im vergangenen Oktober vergeben – so erhielten Lina Wertmüller, Wes Studi und David Lynch einen Ehrenoscar, Geena Davis durfte sich hingegen über den Jean Herholt Humanitarian Award freuen. Offen sind hingegen die 24 weitere Kategorien, in denen die Preisträger am Abend des 9. Februar 2020 gekürt werden. Besonders vier Filme stechen dabei heraus: 1917, The Irishman und Once Upon a Time in Hollywood gelten mit ganzen zehn Nominierungen als große Favoriten. Nur ein Film bekrönt diese illustre Liste mit elf Nominierungen: Joker.

    Trendspot tippt: unsere Favoriten

    Am Montag, den 3. Februar 2020, startet in der App unsere Oscars-Kategorie. Darin zeigen wir euch unsere Favoriten für die sechs großen Preise – Film, Regie, Hauptdarstellerin und Hauptdarsteller sowie Nebendarstellerin und Nebendarsteller. In gewohnter Manier könnt ihr eure Meinung dazu abgeben: mit Flop tippt ihr gegen uns, mit Top glaubt ihr in der jeweiligen Kategorie auf die gleiche Siegerin oder den gleichen Sieger. Aber genug Vorspiel – nun wollen wir euch unsere Favoriten natürlich auch nennen!

    In den Kategorien Bester Film und Beste Regie waren wir uns einig: 1917 von Regisseur Sam Mendes (erhielt 2000 den Regie-Oscar für American Beauty) macht das Rennen. Das Kriegsdrama spielt während des Ersten Weltkriegs an der französischen Westfront und zeigt zwei britische Soldaten (gespielt von George MacKay und Dean-Charles Chapman), die sich ihren Weg quer durch das Niemandsland bahnen, um eine wichtige Nachricht zu überbringen. Der Film überzeugte uns auf vielen Ebenen, schauspielerisch wie auch handwerklich. Mendes versuchte hier den Eindruck von Echtzeit zu vermitteln, indem er den Film wirken lässt, als wäre er an einem Stück gedreht worden. Auch Setting und Sound sind oberste Güteklasse – so kann 1917 sicher auch in den Kategorien Szenenbild, visuelle Effekte, Ton und Tonschnitt als großer Favorit gesehen werden.

    Quelle: shutterstock.com

    Is it just me, or is it getting crazier out there?

    Dieses Zitat entstammt dem Film Joker, in dem Joaquin Phoenix den Berufsclown Arthur Fleck mimt, der sich zum beliebten DC-Schurken Joker entwickelt. Wer den Film gesehen hat, wird sicherlich zustimmen, dass Phoenix hier eine grandiose Leistung auf die Leinwand brachte, die ihn zu unserem Favoriten auf den Oscar für den Besten Hauptdarsteller machte. Doch die Konkurrenz ist dieses Jahr namhaft und sehr stark. Unter anderem Adam Driver, Leonardo DiCaprio und Jonathan Pryce, der Papst Franziskus in The Two Popes verkörperte, müssten sich mit ihrer Leistung sicher nicht vor Phoenix verstecken. Driver spielte die Hauptrolle in Marriage Story. Dieser Film räumt unserer Meinung nach den Preis für die Beste Nebendarstellerin durch Laura Dern ab, die sich somit gegen Kathy Bates oder Scarlett Johansson durchsetzen wird.

    Wie bei den Frauen fällt auch bei den Herren die Wahl des Besten Nebendarstellers extrem schwer. The Irishman schickt hier mit Al Pacino und Joe Pesci gleich zwei Schwergewichte ins Rennen, Papst Benedikt-Darsteller Anthony Hopkins sowie Brad Pitt sind zudem ebenfalls keine No-Names. Entschieden haben wir uns aber für Tom Hanks und seine Rolle in A Beautifull Day in the Neighborhood. Nach seinem Doppelsieg 1994 und 1995 wäre dies sein dritter Oscar – erst kürzlich erhielt er bei den Golden Globes eine Auszeichnung für sein Lebenswerk.

    Zum Schluss bleibt noch unser Tipp für die Beste Hauptdarstellerin. Obwohl Scarlett Johansson sowohl für die beste Haupt- als auch Nebenrolle nominiert ist, geht sie unserer Meinung nach leer aus. Stattdessen wird sich Renée Zellweger den begehrten Goldjungen für ihre Hauptrolle in Judy, wo sie die Namensgebende Judy Garland porträtiert, sichern. Bereits 2004 konnte sie einen Oscar abgreifen – damals für ihre Nebenrolle in Cold Mountain.

    Wir sind gespannt, wie ihr zu unseren Tipps steht und freuen uns auf eine unterhaltsame Preisverleihung!

    Tim
    Tim
    Autor. Hat mal studiert. Studiert immer noch. Schreibt trotzdem. Oder genau deswegen.

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